Editorial Size does matter

Size does matter

In den letzten Monaten ist das Grillen für viele einsamer geworden. Keine großen Tafeln mehr mit den Freunden und der Familie, keine gemeinsamen Grillabende im Garten, ein großer Teil der Geselligkeit ist der Pandemie zum Opfer gefallen. Ich persönlich habe mir diese Entwicklung ein paar Wochen lang angeschaut und dann beschlossen: nicht mit mir!

Ich kann auch klein. Ein Rehrückenfilet für drei statt eines Spanferkels für die ganze Nachbarschaft. Ein Ein-Kilo-Wolfsbarsch statt zweier geräucherter Lachsseiten. Zwei Steaks statt eines Rinderrückens. Und ich habe ein großes Vergnügen an den kleinen Herausforderungen bekommen.

Denn: Size does matter, auf die Größe kommt es an. Die kleinen Stücke sind oft viel schwieriger als die großen. Bei einem Pultpark kommt es auf eine halbe Stunde mehr oder weniger nicht an, bei einer Jakobsmuschel schon. Ein Tomahawk verzeiht Ihnen 30 zu lange Sekunden direkte Hitze von oben, ein Lammfilet nicht.

Ich behaupte: Die kleinen Griller sind die besseren. Was denken Sie? Diese Ausgabe steckt wieder voller leckerer Ideen. Große Ideen, aber auch ganz viele kleine. Lassen Sie sich von der Lust am Kleinen anstecken.

Herzlichst Ihr
Jan Spielhagen

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