BEEF! Leserbriefe

Leserbriefe

 

Das schreiben uns die Leser zu unseren Heften

 


 

Leserbrief von Roland Riepel


Sehr geehrter Herr Spielhagen,

die fünfte Ausgabe der BEEF! ist wieder einmal das Beste, was die deutsche Printlandschaft zu bieten hat: grandiose Bilder, eloquente Texte, fantastische Haptik und eine Leidenschaft für Thema und Medium, die man auf jeder Seite spüren kann.

Schöne wäre es, wenn sich diese Leidenschaft auch auf die neuen Medien übertragen lassen würde. Ihre Internetseite wird dem Magazin und den Möglichkeiten des Mediums nicht gerecht. Außerdem wäre die BEEF! meiner Ansicht nach ein idealer Kandidat für das iPad (und auch andere Tablets, für die Apple-Aversen unter uns :-) - so eine Glasscheibe lässt sich nach dem Kochen doch ein wenig leichter reinigen als die Papierausgabe...

Mit küchemfreundschaftlichem Gruß,
Roland Riepel

 


 

Leserbrief von Nic Lecloux


Guten Tag Herr Spielhagen,

als passionierter Karnivore, Hobbykoch und Abonnent seit Heft 2 möchte ich mich grundsätzlich für die wundervolle Beef und insbesondere für diese fünfte Ausgabe bedanken, die mich inspiriert und begeistert hat!
Die Reportage über die Fische samt best-practise Rezepten sowie die Profigeräte waren spannend und ansprechend illustriert.
Als beruflicher Vielreisender bin ich oft in fremden Städten auf der Suche nach Restaurants die vernünftiges Beef anbieten. Eine entsprechende Serie à la Best Steak in Town fände meine allergrößte Aufmerksamkeit.

Vielen Dank! Mit den besten Grüßen aus Bonn,

Nic Lecloux

 


 

 Leserbrief von Michael Herweg


Liebes Beef-Team,

welch außergewöhnliche Fotostrecke zu den Rouladen im aktuellen Heft. Ein absoluter Hochgenuss, schon vor dem Essen!

Kompliment und weiter so,
Michael Herweg 



 

Leserbrief von Anton


Ein koulinarisches Magazine als Medizin fuer die Seele?

Hallo Jan, sie wollten es ja so!

Mein Name ist Anton und ich habe vor 35 Jahren den Schweinshaxen und dem Obatzda den Rücken gekehrt und lebe seitdem auf der San Francisco- Halbinsel.
 
Als "private chef for rent" kann ich mir nicht vorstellen, dass es einen besseren platz zum kaufen, kochen und genießen gibt.
Die ethnische Vielfalt der Bewohner beschert uns Restaurants von allen Plätzen der Welt. Viele reisen haben mich einiges über ausgefallene
Gerichte gelehrt.
Im Laufe all der Jahre habe ich tonnenweise koulinarische Magazine in der Hand gehabt und auch Artikel geschrieben und dann ist es passiert:
Auf der Rückreise nach USA habe ich 3 x BEEF gekauft und war total geschockt! Wie konnte da jemand ein Magazin machen, dass alles andere in den schatten stellt.
 
Essen & Trinken, Gourmet intern., Better living, Saveur  und so –
move over: BEEF IS HERE !!

Ich bin total beeindruckt und suche immer noch nach einer Schwachstelle und finde keine.
Themenauswahl, Graphik, sorgfältiges Research und exzellente Berichterstattung ( auch oder gerade der saloppe ton hier und da) und, und ,und = eine glatte 10!
Immer wenn ich mal richtig Heimweh nach gespicktem Rehrücken, Labskaus oder verdammt nochmal ja, Currywurst habe, genehmige ich mir ein Glas von Jeseph Phelbs und ein paar Häppchen aus ihrem mag. und schon geht es mir besser.
 
Im Namen aller Christophs, Jörns, Thomases, Matzes, Antons und allen anderen ...........   VIELEN DANK - es wurde auch zeit.
Sollten sie oder einer ihrer wichtigen Mitarbeiter mal nach SF kommen würde ich mich gerne um sie kümmern.
 
Guten appetit und happy cooking aus san francisco.
Anton

 


 

Leserbrief von Richard Delaney


Sehr geehrte Damen und Herren,

Als begeisterter Hobbykoch lese ich fast seit Beginn meines Studiums (1997) in England mit großer Begeisterung gute Kochzeitschriften.

Da der englische Kochzeitschriftenmarkt, nicht das hergibt, was meinen Vorstellungen einer Kochzeitschrift entspricht, sondern eher auf Hausfrauen zugeschnittenen ist,  hat es mich umso mehr gefreut, als ich die erste Ausgabe von Beef in den Haenden hielt, so
dass ich bei meinen folgenden Deutschlandbesuchen immer die neueste Ausgabe gekauft habe.

Was allerdings fehlt, ist das englische Equivalent - wenn man sich den englischen Markt fuer Zeitschriften anguckt, würde eine humorvoll geschriebene, auf Männer zugeschnittene Kochzeitschrift, mit vielen zusätzlichen Informationen, und einem Hauch von Luxus mit sicherleich auf eine gute Zeilgruppe treffen und eine Marktlücke füllen, da es bisher höchstens mal einige "Schummelrezepte" in den Herrenzeitschriften gibt (nach dem Motto "wie beeindrucke ich meine Freundin indem ich einmal im Leben etwas anderes Koche als Spaghetti mit Tomatensauce"), oder aber auf die Hausfrau zugeschnittene Zeitschriften.

 
Mit freundlichen Gruessen,

Richard Delaney

 


 

Leserbrief

Sehr geehrter Herr Spielhagen,

ich möchte Ihnen gerne ein feedback zu Ihrer dritten "beef!" geben. Aus eigener beruflicher Erfahrung (junger Architekt) weiß ich, daß Kritik von Konsumenten leicht getan aber auch durchaus wichtig ist.

Von meiner Seite aus gefällt mir besonders die Aufmachung und das abwechslungsreiche Grafikdesign Ihrer Zeitschrift. Zahlreiche
typografische Tricks, icons und gute Fotografien lassen auf die Fertigkeiten vieler begabten Mitentwerfer schließen. Inhaltlich ist es genauso, statt einer plumpen Auflistung diverser Rezepte gibt es viele spannende Begleitthemen und Insidertipps. Speziell in dieser Ausgabe
gefällt mir der Artikel rund ums Räuchern.

Was mir ein wenig "überwürzt" scheint, ist die starke Betonung der Mann-Frau-Klischees. Ich finde die Sprüche und Anekdoten einen Tick zu plump und zeitweise an der Grenze zum Albernen. Das fällt mir besonders auf, weil ich ähnliche "Männerweisheiten" im privaten oft selbst sehr gerne preisgebe. Man freut sich manchmal, wenn man dann beispielsweise seiner Freundin eine niedergeschriebene Bestätigung seiner oft nicht zu hundert Prozent ernst gemeinten Kommentare vorzeigen kann. Das sollte aber meiner Meinung nach etwas dezenter und ausgewogener platziert werden. Erst dann hat es meiner Meinung nach auch bei der weiblichen Leserin oder Partnerin des männlichen Lesers einen Effekt der funktioniert. Die Zielgruppe von BEEF! wird auch so schnell deutlich, da bedarf es keine overkill-artigen Anstrengungen, den Mann in seiner Rolle des Kochinteressierten zu bestätigen. Schließlich kann es auch ein gemeinsames Vergnügen sein, wenn Frau und Mann sich für Essen interessieren, die "feinen" Unterschiede werden hier ohnehin schnell klar. Wenn Sie ebenfalls weibliche Leserinnen (oder Mitleserinnen) ansprechen möchten, sollten Sie noch etwas an der Feinjustierung Ihres noch jungen Zöglings arbeiten, denn manchmal ist weniger bekanntlich mehr...

Herzlichen Gruß!

 


Leserbrief von Karsten van Engen

Liebe Frau Lindlahr,

ich lese BEEF seit der ersten Ausgabe und ich muß sagen, es gibt Ding die die Welt nicht braucht und BEEF. Tolles Design (wenn Ihr Grafiker mal streikt, mach ich den Job weiter :), extrem gute Bilder und wirklich alles, was man(n) und - wie ich es weitergeben kann - auch Frau gerne liest.

Was ich bemerkenswert finde und was eigentlich nicht so oft in den Leserbriefen vorkommt ist die Tatsache, das auch gezeigt wird, das Steaks nicht vom Himmel fallen, sondern das hier geschlachtet werden muss. Wenn man diesen Respekt den Tieren gegenüber bringt, hat man alles richtig gemacht.

Mit BEEF wurde alles richtig gemacht: gutes Design vs. sehr gute Berichte vs. sehr gute Ideen vs. tolle Bilder. Ich spiele schon mit dem Gedanken, dieses Magazin zu abonnieren und das wäre wirklich das erste Mal.

Beste Grüße aus Bayern,

Karsten van Engen

PS: Vielleicht kann ich Sie zu einer Idee anregen? Gut, dann würde ich mich freuen, wenn Sie vielleicht einmal einen Artikel über die besten Whiskey´s machen würden und was man mit Whiskey in der Küche machen kann.

Karsten van Engen


Leserbrief von Fabian Schemmann

Hallo BEEF!-Team,

zu dem Leserbrief von Herrn Thal aus Österreich kann ich nur sagen, dass, so weit ich weiß, die einzige in Deutschland zulässige Tötungsmethode für Hummer darin besteht, sie kopfüber in kochendes, sprudelndes Wasser zu werfen.

Dann muss ich sagen, dass die Zeitschrift genau meinen Geschmack trifft. Weiter so. Ich überlege gerade, mir einen Dutch Oven zuzulegen, eventuell könntet Ihr darüber demnächst auch ein (kleines) Special beilegen?!

Zum Schluss möchte ich gerne wissen, ob noch eine Möglichkeit besteht, an die zweite Ausgabe zu kommen (die erste wird mit dem Abo ein Geburtstagsgeschenk werden).

Macht weiter so und fleischlastige Grüße aus Münster, Fabian Schemmann

 


Leserbrief von Reinhard Moser

Liebe Redaktion,

kaum zu glauben, das es im Print-Markt noch Neuerscheinungen gibt, die eine Marktlücke schließen. Manchmal weiß man es eben erst hinterher. Besser kann man aber gar nicht aufschlagen.

Ich bin jedenfalls von allen Themen restlos begeistert. auch das neue Heft mit dem Räucherthema habe ich schon restlos aufgesogen...

Wichtig finde ich die Produkthinweise, da es sich hier immer um wirklich vernünftiges Zeug handelt..... das Weber Digitalthermometer mit Funkbetrieb aus dem letzten Grillthemenheft habe ich gerade erstanden, super Teil.

Nun noch zur Aufschnittmaschine: in dem super Artikel "so kochen Frauen, so Männer" - der wirklich in jeder Hinsicht stimmt(!), ist die Rede von einem Tischgerät (vermutlich ja eine "berkel") für schlappe 3508 Kröten. Wo gibt es das Teil? Oder bringen sie mal ein Aufschnitt-Maschinen-Special? Auch zum Thema pacojet würde ich gern was lesen. Edelgeräte für die Küche wäre nun mal ein echtes Männerthema: Salamander für die Privatküche, sous vide verfahren, espuma-syphon, edle Messer etc.

Herzliche Grüße und weiter so Reinhard Moser



Leserbrief von Victor Hernández

Hallo Herr Spielhagen,

Sie machen da mit Ihrem Team ein tolles Heft! Aber das wissen Sie ja inzwischen und setzen wohl deshalb - zu meiner und anderer Leute/Männer Freude - Ihre Arbeit daran fort. Auch Ihre Internetseite zu dem Magazin finde ich ansprechend. Ich weiß nicht, wie oft ich schon das Spiel "Schlachteplatte" gespielt habe. Köstlich!

Ich würde mir jedoch eine Art Artikel-Archiv mit Stichwort-Suchfunktion wünschen, in dem man noch lange später gelesene Artikel finden kann und  als PDF speichern könnte. So bestünde die Möglichkeit, auch mal jemandem einen solchen Artikel per Mail zu schicken, womit dann vielleicht wieder weitere potenzielle Leser auf die BEEF aufmerksam würden. Einen ähnlichen Ansatz haben Sie ja bereits eingerichtet. Das Huhn auf Dose habe ich jedoch nur schwerlich wieder gefunden. Ich fänd's einfach praktischer!

So viel von mir.

Beste Grüße aus Kassel,

Victor Hernández

 


Leserbrief von Hagen Wollert

Hallo Herr Spielhagen,

herzlichen Glückwunsch zur 3. Ausgabe der BEEF, welches hoffentlich seinen Leserstamm finden wird. Hier in München haben einige Kioske im Schaufenster ausschließlich BEEF dekoriert & meine Freundin riss mir das Heft begeistert mit den Wort "Meins!" aus der Hand.

Leider entsprach der Inhalt dieses Mal nicht ganz meinem Geschmack: Die asiatische Küche, welche alles was wir Europäer verschmähen auf den Grill oder in siedendes Öl wirft ist mir zuwider. & weiterhin sammeln echte Männer bekanntlich keinen Honig von kultivierten Bienen sondern erjagen ihn indem sie die Waben der Wildbienen erbeuten.

Trotzdem kann ich es kaum erwarten bis die nächste Nummer am Kiosk liegt !

Freundliche Grüße aus München, Hagen Wollert


Seeteufelquickie:

2cm breite Schwanzstücke eines quer geschnittenen & sorgfältig ausgenommenen (Sonst wird's ekelig !) Rape de Mer 10' im Fischfond mit einem Dutzend Pfefferkörnern kochen, am Ende nach Bedarf verdünnen oder salzen, fingergliedgroße Stücke von Fenchel, Karotten, Pastinaken & Kartoffeln hinzugeben & weitere 5' kochen. 1' vor Ende Fenchelgrün & Petersilie hinzugeben, mit Salz & Pfeffer abschmecken - fertig.

Das F(r)ischfleisch quillt dann an den Enden aus der Haut, welche es wie eine Sushihülle stützend einbettet. Mit frischem Baguette Parisienne servieren - Bon appetit !


Lieber Herr Wollert,

herzlichen Dank für Ihre Email. Ich freue mich sehr, dass Ihnen BEEF! so gut gefällt, auch wenn die aktuelle Ausgabe aus Ihrer Sicht ein paar Schwächen hat.

Umso mehr werden wir uns bei beim nächsten Heft bemühen.

Ihren Seeteufel versuche demnächst...

Beste Grüße, IhrJan SpielhagenChefredakteur




Leserbrief von Thomas Thelen

Liebe BEEF-Redaktion, lieber Herr Spielhagen,
 
ein herzliches Dankeschön für Ihr tolles Heft, das wir seit der ersten Ausgabe mit großem Genuss lesen und nicht mehr missen mögen – Abofax ist unterwegs;-)
 
Besonders freue ich mich darüber, dass Sie im Rahmen Ihres tollen Räucher-Beitrags auch unsere „Geheimtipp“-Metzgerei und Wursterei Dirr in Endingen am Kaiserstuhl als Hersteller und Lieferant wundervoller geräucherter Produkte erwähnen, die wirklich völlig anders als die industriell hergestellten Massenprodukte schmecken. Doch nicht nur die Wursterei ist erstklassig, auch die Metzgerei kann auf Augenhöhe mit den edelsten Fleischboutiquen mithalten: Lamm, Kalb, Rind und auch Schwein sind von erstklassiger Qualität, toll abgehangen und in Pfanne, Topf oder auch auf dem Grill immer ein Erlebnis…
 
Zu einem Leserbrief in Nr. #3 muss ich allerdings noch einen rechtlichen Hinweis liefern: In Deutschland ist die vorgestellte „humane“ Methode zur Tötung eines Hummers strikt verboten – das Tierschutzgesetzt ist hier eindeutig. Allein die Methode mit reichlich sprudelnd kochendem Wasser ist erlaubt, alles andere ist strafrechtlich relevant!
 
Herzliche Grüße, Ihr Thomas Thelen


Lieber Herr Thelen,

herzlichen Dank fuer Ihre Email. Ich freue mich sehr, dass Ihnen BEEF! so gut gefällt.

Ja, die Tötungsmethode ist juristisch betrachtet nicht in Ordnung. Wir als Redaktion empfehlen sie deshalb auch nicht. Aber ein Leser darf aus unserer Sicht davon berichten, wir möchten schon ein Medium sein, das Forum für solche Diskussionen ist.

Beste Gruesse, Ihr
Jan Spielhagen
Chefredakteur



Leserbrief von Horst W. Rodig

Betreff: Ein verhängnisvoller Druckfehler?

Sehr geehrter Herr Spielhagen,

ich habe gerade den Artikel über das Räuchern in der heute (5.8.10) erschienen Ausgabe von Beef aufgeschlagen (auf der Titelseite steht unter dem Barcode 2/2010 ?!?!!).

Auf S. 34 (linke Spalte) steht, daß die Forellen bei einer Temperatur zwischen 50 und 60 Grad geräuchert werden. So kenne ich es auch seit meiner Jugend.

In der nachfolgenden Tabelle, Viel Rauch um alles, wird die Räucherphase für Forellen jedoch mit 60 bis 90 Minuten bei 120 Grad (!!!) angegeben. - Ich glaube, das wird ganz böse enden ......

Über eine Rückäußerung per E-Mail würde ich mich freuen. Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichem Gruß
Horst W. Rodig


Sehr geehrter Herr Rodig,

danke für Ihr Interesse an BEEF! und für den Hinweis auf die Angabe der Räucherzeit zur Forelle (Tabelle). Wir freuen uns sehr über Rückmeldungen aufmerksamer Leser.  

Mittlerweile konnten wir zu Ihrer Anfrage unseren Autoren kontaktieren, der die Tabelle mit Hilfe des Räucherkursleiters Matthias Mellack vom Wolziger See in Brandenburg sowie der 1. Deutschen Grill- und Barbecueschule in Erfurt erstellt hat. Unser Autor hat die Experten frühzeitig auf den vermeintlichen Widerspruch hingewiesen, diese sahen darin jedoch keinen: zweieinhalb bis drei Stunden bei 50 oder 60 Grad ginge genauso wie 60 bis 90 Minuten bei 120 Grad. Und so, unter Berufung auf die Fachleute, haben wir die Angaben dann auch bewusst so gelassen. Jeder räuchert anders: Manche kürzer bei höheren Temperaturen, manche länger bei niedrigeren.

Ich hoffe, Ihnen ein wenig weiter geholfen zu haben, und dass Sie die Lektüre von BEEF! auch weiterhin genießen.

Beste Grüße,

Birte Lindlahr

Redaktionsleitung


Sehr geehrte Frau Lindlahr,

heiß geräucherte Fische werden mit frisch entwickeltem Rauch und einer Temperatur von über 60° C hergestellt. Die Räucherzeit beträgt je nach Ofentyp und Fischmenge 45 bis 120 Minuten. Die Höchsttemperatur im Fisch sollte für ca. 15 Minuten 110° C betragen, um Krankheitskeime abzutöten. Anschließend geht man mit der Temperatur wieder langsam auf 60° C zurück. Wenn die Augen der zu räuchernden Fische weiß geworden sind oder sich deren Rückenflosse leicht herausziehen läßt, dann ist der Fisch gar und kann zum Abkühlen aus dem Räucherofen entnommen werden.

Ähnlich steht es an mehreren Stellen im Internet und so habe ich es auch als Junge an der Küste - wo ich aufwuchs - vor über einem halben Jahrhundert von Fischern gelernt. Mit dem Räucherergebnis erlitt ich auf diese Weise noch nie Schiffbruch.

Vorschlag: Die Redaktion sollte bei einem Betriebsausflug einmal selbst mutig ausprobieren, was passiert, wenn man sich nach den Temperatur- und Zeitvorgaben in der Tabelle von BEEF richtet. Auch ein toter Fisch ist nicht endlos geduldig.

Ich hoffe, Sie nehmen mir meine Bemerkungen nicht übel; sie sind nicht boshaft gemeint.

Freundliche Grüße
Horst W. Rodig





Leserbrief von Tino Briner

Liebe Blattmacher,

als Kochjunkie habe ich sogar in der Schweiz längst von der Existenz  Ihres Magazin gelesen.

In Tat und Wahrheit war das Magazin nirgends zu kaufen. Erst die  dritte Ausgabe ist nun erstmalig in meinen Besitz gelangt.
Nach erster Durchsicht weiß ich nicht, ob ich lachen oder fluchen  soll. Lachen, weil das Teil derart umfassend grossartig daherkommt oder fluchen weil ich die ersten zwei Ausgaben nicht gekriegt habe. Zum Heft 3 nur folgendes: die fr. 20.- Verkaufspreis sind nach dem aktuellen  Umrechnungskurs eine Unverschämtheit, aber im Verhältniss zu den Folgekosten nicht von belang. Die Folgekosten haben mit ihrer Titelgeschichte zu tun. Mit dem Räuchern. Logischerweise wurde am selben Abend ein Räucherofen plus Zubehör im Internet geordert.

Gruß

Tino Briner


Nachtrag zu meiner Mail

Ebenfalls eine tolle Reportage wäre ein Bericht zur Entstehung und Geschichte von Slowfood international. Geboren in den Bergen des Piemont und mittlerweile Europaweit in Sektionen aktiv!

siehe unter  www.slowfood.com

Bin selbstverständlich seit Jahren Mitglied. Wäre ein Bericht wert. Absolute Männersache.

Gruss Tino Briner